Die nächste Wahl wird die wichtigste sein - Dr. Manuela Rottmann geht wieder ins Rennen für den Bundestag

V.l.n.r: Mark Decker, Johannes Pfülb, Antje Kopp, Elisabeth Assmann, Petra Winter, Manuela Rottmann, Tobias Eichelbrönner, Hans-Josef Fell

Einstimmig wurde MdB Dr. Manuela Rottmann von den Mitgliedern der drei Grünen-Kreisverbände zur Kandidatin des Bundestagswahlkreises Bad KissingenRhön GrabfeldHaßberge gewählt. Weitere Bewerber gab es nicht.


„Vier weitere Jahre Stillstand oder Rückschritt beim Klimaschutz können wir uns nicht leisten.“ Mit eindringlichen Worten wandte sich Manuela Rottmann in ihrer Bewerbungsrede an die Zuhörerschaft, die sich in der Scheune auf der Hammelburger Museumsinsel versammelt hatte. 31 stimmberechtigte Grünen-Mitglieder des Wahlkreises 248 waren gekommen, um die Weichen für die Bundestagskandidatur 2021 zu stellen. Angesichts der bestehenden Corona-Auflagen nahmen die Teilnehmer bei kühler Witterung in der offenen Scheune das ein oder andere Opfer in Sachen Bequemlichkeit in Kauf. Auch der Grünen-BezirksvorsitzendeVolker Goll hatte sich gemeinsam mit einigen Parteimitgliedern aus dem Aschaffenburger Raum auf den Weg nach Hammelburg gemacht.


Manuela Rottmann machte auf den positiven Trend der Grünen-Ergebnisse in den letzten Jahren aufmerksam. „Vor gut drei Jahren war die letzte Bundestagswahl. In unserem Wahlkreis kamen wir auf 7,1 Prozent der Erststimmen und 6,7 Prozent der Zweitstimmen.“ In den Jahren sei trotz des damals vergleichsweise noch überschaubaren Ergebnisses viel gemeinsam bewegt worden: Mit dem Volksbegehren Artenschutz, mit der Europawahl, mit der Landtagswahl. Der letzte Meilenstein in diesem Jahr sei die Kommunalwahl gewesen, mit Ergebnissen von annähernd 15 Prozent im Wahlkreis. „Als Landratskandidatin konnte ich mit 24 Prozent sogar erstmals die 20 Prozent-Hürde knacken“, so Rottmann, die den Erfolg als „Gemeinschaftsleistung von euch Altgedienten und neuen Mitstreiter*innen“ titulierte. In Anwesenheit des ehemaligen Grünen-MdB Hans-Josef Fell wies Rottmann auf die Dringlichkeit der bevorstehenden Wahl hin. „Die nächste Bundestagswahl wird meine achte sein, seitdem ich Mitglied in dieser tapferen Partei bin. Es wird eindeutig die wichtigste sein. (…) Wir haben nur noch einen einzigen Schuss frei, um die Klimaveränderung in halbwegs verträgliche Bahnen zu lenken.“


Schwerpunkte legte Manuela Rottmann insbesondere auf den Ausbau des ÖPNV-Angebotes („Da liegen unsere Landkreise bundesweit auf hinteren Plätzen“), sowie auf eine ökologische Energieversorgung („Wir müssen unseren Gebäudebestand unabhängig von Gas und Heizöl machen“). Rottmann komme es nicht darauf an, täglich in den Medien präsent zu sein: „Ich bin davon überzeugt, dass die Wählerinnen und Wähler auf etwas anderes warten als auf vorgestanzte Pressemitteilungen über den Förderbescheid XY. Sie wollen gehört werden.“ Zur Aufgabe einer Abgeordneten gehöre es, sich für Menschen einzusetzen, die nicht die Zeit haben, sich jeden Tag mit Politik zu befassen, die in diesem Land keine Lobby haben, sei es in Gesprächen, Briefen, Telefonaten, mit Fragen im Bundestag oder als Berichterstatterin im Petitionsausschuss. „Davon seht ihr keinen Presseartikel und kein Facebook-Post, weil ich diese Menschen nicht gefährden will, weil ich sie nicht als Kulisse benutzen will für die sozialen Medien.“


Die Zuhörer brachten ihre Zustimmung zunächst durch lautstarken Applaus zum Ausdruck, um dann zur Wahl zu schreiten. Alle 31 Wahlberechtigten sprachen sich für Dr. Manuela Rottmann als ihre Wahlkreiskandidatin aus. Ein Vertrauen, für das sich Manuela Rottmann ausdrücklich bedankte. Wahlleiterin Monika Horcher, Kreissprecherin Petra Winter und Kreisvorsitzender Tobias Eichelbrönner brachten ihren Dank für den gelungenen Wahlkampfauftakt zum Ausdruck.

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